Der Speisesaal des Schlosses, wie vor 400 Jahren, ist ein Ort, wo sich die Freunde und Bekannte treffen, um köstliche Gerichte zu kosten, Wein zu trinken und die neuesten Nachrichten zu besprechen. Unter niedrigen Decken mit Eichenbalken stehen lange Holztische und Bänke. Durch schmale Fenster in den Steinmauern der Festung fallen in die mittelalterliche Dämmerung die Lichtstrahlen. Von den Wänden reflektiert die Flamme aus dem riesigen Ofen, wo man ganze Wildschweine braten kann. Nur hier können Sie tatsächlich erleben, wo und wie unsere ehrenden Vorfahren – die Ritter und Edelleute – gefeiert haben.

  • Трапезная
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Der Ofen im Speisesaal ist das Herz des Schlosses. Im Winter bei eisiger Kälte war er der wichtigste Platz in der Festung, wo man sich aufwärmen und ein heißes Getränk im Schein der Fackelflamme trinken konnte. Heutzutage bietet der Speisesaal des „Radomysl Schlosses“ den Gästen, die frieren oder der langen Reise müde sind, einen Heilkräuteraufguss, der nach der Rezeptur des XVII. Jahrhunderts gekocht wird. Es gibt hier einen 30-Liter-Samowar, der Ihnen ermöglicht, den feinen Geschmack und das Aroma von duftenden Kräutern und Tees zu genießen.

Extra für Sie setzt man in den Ofen einen riesigen 60-Liter-Topf und kocht leckere Gerichte, die unsere Vorfahren kannten. Sie waren gastfreundliche Menschen, die gerne große Festmahle veranstalteten und sich in Unterhaltung auskannten, deshalb ist der Speisesaal des Schlosses so geräumig – er kann bis zu 80 Gäste aufnehmen. Hier in dem mittelalterlichen Ambiente kann man sich zusammentreffen und den Geburtstag, die authentische Hochzeit, die Freundschaftsparty und viele andere Veranstaltungen durchführen.

Wie seit alters her in den mittelalterlichen Adelshäusern üblich war, steht im Speisesaal ein echtes Harmonium. Unter Begleitung von alten Musikinstrumenten kann man tanzen, Spaß haben oder ein gemächliches Gespräch führen. Während der Mahlzeiten spielen die Musiker mittelalterliche Werke und für Liebhaber – Tanzmusik aus der Renaissance Epoche: Kontertänze, Cascardi oder Gaillarde.

Auf den Wändern des Speisesaals – altertümliche geografische Kriegskarten des XVI – XIX Jahrhunderts. Auf diesen Karten können wir sehen, wie die Ukraine, die Europa in jenen Zeiten ausgeschaut hat, als der Sinn des Lebens von jedem adeligen Mann war der Ruhm und die Ehre…Ebenfalls kann man einen echtes Bankett abgebildet sehen.